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Sandviknes am Vanylvsfjord
unser
Norwegenurlaub vom 30.07 - 16.08.2006
Bilder bitte anklicken! |
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| Sonntag,
30. Juli 2006 |
| Endlich
geht’s los! Um 10 Uhr waren wir mit unseren Freunden und Mitreisenden in
Lützow an der Tankstelle verabredet, um erst mal die Reise nach Kiel
anzutreten. Die zwei Stunden Fahrzeit haben wir auch schnell und
problemlos überstanden, so dass wir pünktlich etwa um 13 Uhr auf unsere
Fähre, die Color Fantasy fahren konnten. Das Wetter war wunderschön.Wir
hatten während der gesamten Überfahrt kaum Wind und reichlich Sonne. Bis
spät in die Nacht haben wir an Deck gesessen und den Tag ausklingen
lassen. |
| Die Fantasy
ist zwar etwas teurer als andere Fähren oder Fährlinien, aber wir wollten
uns die Überfahrt mit dem neuesten Schiff der Color Line einfach mal gönnen und hatten sehr viel Spaß dabei. |
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| Montag,
31. Juli 2006 |
| Frühstück
gab es natürlich auf der Color Fantasy am Buffet. Für etwa 12 Euro kann
man dort essen bist der Arzt kommt und das war super gut.
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Mit
unserem Parkplatz auf der Fähre hatten wir alle dieses Jahr großes
Glück, so dass wir mit die Ersten waren, die das Schiff verlassen konnten.
Auch am Zoll gab es keinen Stress, so konnten wir unsere Reise Richtung
Westkap direkt antreten. Leider hatten wir auf der Reise einen
Stau, den ich in dieser Form in Norwegen noch nicht erlebt hatte. Die E15
auf der wir von Otta Richtung Maloy fahren wollten, war zwischen Vågåmo und Lom gesperrt
und wir wurden über eine sehr kleine Seitenstrasse umgeleitet.
Durch das hohe Verkehrsaufkommen war auf der Strecke natürlich keine
Zeit gut zu machen, im Gegenteil, wir haben durch etwa eine Stunde
Standzeit und das Gejuckel im Stop and Go Verkehr mehr als 1,5 Stunden
verloren. Nachdem wir dann aber wieder auf der E15 unterwegs waren
verlief der Rest der Reise zum Weskap absolut zügig und problemlos. Um
20 Uhr konnten wir von unserem Vermieter Per Sandviknes unser Haus für
die nächsten zwei Wochen und unser Boot in Empfang nehmen. Nach einer
gründlichen Einweisung in Bootstechnik und Angelrevier ging es natürlich
schnell ins Bett, denn am kommenden Tag wollten wir gleich angeln fahren.
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| Dienstag,
01. August 2006 (erster Angeltag) |
| Nach einem
ausgiebigen Frühstück, welches wir bei herrlichem Sonnenwetter auf der
Terrasse eingenommen hatten, sollte es nun endlich auf den Fjord gehen.
Wir waren alle gespannt was uns wohl erwarten würde. Meine größte Sorge
galt dabei der Köderbeschaffung, aber zum Glück ging das besser und
schneller als zu erwarten war. Die Makrelen waren zwar sehr klein aber
reichlich vorhanden, so dass unsere Tagesration schnell gefangen war. Für das anschließende Naturköderangeln bin ich dann an die Stellen gefahren,
wo wir im vergangenen Jahr sehr gute Lumben gefangen hatten. Und
siehe da, es gibt sie noch. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich zwei
schöne Lumben aus 160 Metern an die Oberfläche gepumpt. Die anderen
Mitfahrer sind an dieser Stelle leider leer ausgegangen.
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| So schön wie
der Angeltag begonnen hatte so schnell war er dann aber auch leider
wieder zu Ende, denn plötzlich nahm der Wind stark zu und wir traten zügig
die Heimreise quer über den Fjord an. Wie sich später
herausstellen sollte, war das genau die richtige Entscheidung, denn als wir
endlich im sicheren Hafen waren nahm der Wind immer weiter bis zum Sturm
zu. |
| Den Abend
haben wir dann am Fjord mit einem traditionellen Lagerfeuer beendet.
Natürlich nicht ohne unsere eben so traditionellen Senfmakrelenfilets im
Feuer zu rösten. |
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| Mittwoch,
02. August 2006 |
| Heute
wollten wir gleich noch einmal angeln fahren. Dieses mal aber ohne
Frauen. So machten wir 5 „Männer“ uns zeitig nach dem Frühstück wieder
auf den Weg, um neue Stellen im Fjord zu finden. Die Köderbeschaffung
verlief wieder recht zügig, sodass wir schnell mit dem Naturköderangeln
beginnen konnten. Ich hatte eine Erhebung im Fjord für die erste Drift
ausgesucht wo es von 90 Meter auf etwa 160 Meter runter ging. Der Grund
war schön steinig und so ließen die ersten Fische nicht lange auf sich
warten. Matthias hatte als erster einen Biss und konnte einen guten Leng
fangen. Als nächstes bekam ich dann wieder einen Lumb und einen
Augenblick später gleich den zweiten. Der war auch gleichzeitig der
größte des Tages mit 85 Zentimeter. So fischten wir diese Drift noch zweimal ab und konnten während dessen noch weitere Leng und sogar einen
Seehecht fangen. |
| Mit der Zeit
machten sich dann unsere Mägen bemerkbar und wir beschlossen rein zufahren. Am Abend sollte es aber noch einmal losgehen. |
| Nach dem
Abendessen sind dann die Erwachsenen noch einmal zum angeln gefahren.
Gleich in der nächsten Bucht sollten uns jetzt die Fische an die Haken
gehen, doch leider wollten die anfangs nicht so wie wir. Matthias war dann der
erste mit einem kleinen Lumb. Im folgenden konnte dann nur noch Karola
zwei schöne Fische in ihr Fangbuch eintragen. Einen Leng von 95
Zentimeter, welcher jetzt der größte Fisch des Urlaubs ist und einen
schönen Seehecht legte sie in die Fischbox. Mit dem Sonnenuntergang
beschlossen wir dann wieder Heim zu fahren. Als wir in unserer
Hafeneinfahrt waren, sahen wir auf dem Fjord zwei heftig winkende
Personen in ihrem Boot. Also haben wir das Schiff gewendet und sind
schnell mit Kurs auf das vermutlich havarierte Boot zu den zwei Leuten
gefahren. Wie sich dann herausstellte war die Reisleine des Motors
defekt. Also haben wir die zwei Thüringer an die lange Leine genommen
und in ihren Heimathafen
geschleppt, welcher zum Glück nicht mehr so weit weg war. Mit einiger
Verspätung kamen wir dann auch endlich zu Hause an, konnten noch schnell
beim letzten Tageslicht die Fische versorgen und einen richtig schönen
Tag bei einem kühlen Bier ausklingen lassen. |
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Donnerstag, 3. August 2006 |
| Heute war
der erste angelfreie Tag. Wir waren zum Kannestein und an einem alten
verlassenen Leuchtturm am Meer, haben Blaubeeren gesammelt und sind
zwischen den Steinen geklettert. Anschließend machten wir einen
Stadtbummel durch Maløy und kauften einiges an Angelsachen nach, denn
die ersten Tage waren doch schon sehr verlustreich. Am Abend wurde
gegrillt und der nächste Angeltag geplant. |
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| Mittwoch,
9. August 2006 (Frauenangeln) |
| Nach dem
Frühstück um 9 Uhr bin ich also mit fünf verheirateten Frauen in See
gestochen, um sie an den Fisch zu bringen. Die dazu gehörenden Männer
haben uns im gehörigen Sicherheitsabstand immer verfolgt und im Auge
behalten. Das hat ihnen aber nicht viel gebracht. „Meine“ Frauen sollten
am Ende des Tages alle Männer an die Wand geangelt haben. ;-)))) |
| Los ging es
an einer Stelle mitten im Fjord wo es nur 90 Meter tief ist. Von dort
sind wir auf etwa 140 Meter herunter gedriftet. Leider wollte dort noch
kein Fisch an die Köder gehen, obwohl der Grund richtig schön holperig
und steinig war. Das Ergebnis war ein mächtiger Hänger einer „meiner
Frauen“, welcher den kompletten Systemverlust zur Folge hatte. Also bin
ich hier schnell abgehauen, bevor ich mein komplettes Equipment im Fjord
lasse. |
| Als nächstes
bin ich eine Stelle angefahren, wo wir im vergangenen Jahr und auch
dieses Jahr schon, gut gefangen hatten. Heute war da aber nichts los,
oder es war noch keine Beißzeit. Auf jeden Fall bin ich nach zwei
Driften ohne Fisch die nächste und in diesem Urlaub erfolgreichste
Stelle angefahren, ein Berg der sich aus ringsum 200 Meter auf 145
Meter erhebt. Dort sollte jeder „meiner Frauen“ ihren Fisch fangen,
hatte ich gehofft. Und so kam es dann auch. Karola eröffnete den Reigen
mit einem mittelgroßen Lumb den Michi sofort mit einem schönen Leng
konterte. Nun ließen sich die anderen Mädels natürlich nicht lange
bitten und zogen ihrerseits mit guten Fischen nach. Christine konnte
einen schönen Schellfisch vom Grund hochpumpen und Conny einen Lumb von
85 Zentimeter über die Bordwand heben. |
| Wie sich
später herausstellen sollte, war heute Conny`s Tag, denn sie fing als
nächstes einen Leng von 110 Zentimeter und noch zwei weitere große
Lumben. |
| Inzwischen
hatten auch die Seelachse den Weg zu unseren Pilkern gefunden, so dass
Michi einen Superköhler von 89 Zentimeter in die Fischkiste dazu tun
konnte. So ging es dann noch einige Stunden weiter, mal wurde ein Lumb
gefangen dann wieder ein Köhler. Am Ende des Tages war die Fischkiste
sehr gut gefüllt und alle hatten ihren Spaß. Erschöpft und glücklich
sind wir dann die Heimfahrt angetreten, denn es standen noch einige
Überminuten an Fischfiletieren an. |
| Zum Essen
gab es noch einen leckeren Fischauflauf und dann sind alle Anwesenden
erschöpft in ihren Kissen versunken. |
| Es sollte
aber noch erwähnt werden, dass die Männer auch sehr erfolgreich in
unserem Fahrwasser waren. Torsten hatte einen eben so großen Köhler wie
Michi, und Bernd einen Lumb von 89 Zentimeter. Insgesamt war die
Fischkiste im Nachbarboot auch recht gut gefüllt. |
| Nach diesem
doch sehr erfolgreichen Tag haben sich für Morgen die Kinder angemeldet
zum Angeln. :-o |
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| Sonntag,
13. August 2006 |
| Heute sollte
der absolut letzte Angeltag sein. Taufis sind zum Geirangerfjord gefahren und
so hatten wir noch einmal die Möglichkeit in Familie den Fischen des
Fjordes nachzustellen. Wir hatten Torsten und Jan mitgenommen, weil noch
Platz im Boot war und die beiden auch noch mal angeln wollten.
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| Nach dem
Frühstück ging es um 8 Uhr los. Super schnell hatten wir die
nötigen Makrelen zusammen. Dann beim Schleppen konnte ich ganz schnell
vier schöne Lumben vorlegen, bevor alle anderen zu ihren Fischen kamen.
Auch bei Torsten hat es endlich geklappt, er hat einen 86 Zentimeter
großen Lumb ins Boot gehoben. Später bissen dann auch noch die großen
Seelachse, so war die Kiste am Nachmittag gefüllt, wie den ganzen
Urlaub noch nicht. Für alle war dies der schönste und erfolgreichste
Angeltag. Bernd im Nachbarboot konnte sogar einen Lumb von 95 Zentimeter
fangen. Katja die auch noch einmal mit auf dem Wasser war, hatte auch endlich
ihren Lumb gefangen. Petri Heil kann man da nur sagen. |
| Am
Nachmittag, nach dem Angeln und Filetieren, sind wir dann alle noch einmal gemeinsam baden gegangen. Da ich den Kindern versprochen hatte auch
einmal von der Mole zu springen, war ich dieses Mal wohl dran. Die Kinder
glaubten mir zwar nicht, dass ich das tun würde, aber dann habe ich alle
doch ein wenig überrascht. Ich hatte meine Angelhose, die sowieso den
Geist aufgegeben hatte, über den Knien abgeschnitten und angezogen. So
sah es aus, als
wenn ich nur zugucken würde, denn ich hatte ja schließlich keine
Badehose an. Am Steg angekommen kam auch Torsten mit dem Boot angefahren
und wollte Michi einladen, um zum Strand zu fahren. Da habe ich wie aus
heiterem Himmel eine Arschbombe dicht neben das Boot gesetzt, so dass
Torsten reichlich Wasser genommen hatte. *gg* Das fanden alle Anwesenden
natürlich recht lustig. In der Folge haben wir dann noch ein paar
Sprünge gemacht, bis es dann zu frisch wurde und wir zum Abendessen nach
oben gegangen sind. |
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