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| Tag 2. /
4. Oktober |
| Um 7 Uhr
waren wir fahrplanmäßig in Kristiansand angekommen und konnten auch ohne
Probleme den Zoll passieren. Dann fuhren wir erstmal nach Stavanger zum
Flughafen. Dort erwarteten wir Arndt (Franky`s Bruder), der direkt aus
Frankfurt nach Norwegen flog um uns mit uns seiner Gegenwart zu
beglücken. Vom Flughafen ging die Reise weiter über die eine oder andere
Mautstation und Inselfähren bis nach Bjergøyna. Hier wollten wir für
eine Woche in der Anlage Furre Hytter von Fjord Tours Spaß haben und –
was sonst - angeln. Gemietet hatten wir ein großes Haus und zwei
Dieselschnecken, so dass wir für die Woche beim Angeln und in der Nacht
gut versorgt waren. Natürlich hatte es beim Auspacken geregnet und die
Aktion etwas verzögert. |
| Am Abend
wurden noch schnell die Angelgeräte montiert und die Bootsbesatzungen
verlost. Das erfolgte mittels M&M`s unter 8 Eierbechern. Wer blau zog
war in dem vermeintlich "neuen Boot" und wer grün zog fuhr im „alten
Boot“ zum Angeln. Nach einem satten Essen war Nachtruhe angesagt.
Allerdings wäre es kein Angelurlaub, wenn nicht noch der Versuch
gestartet worden wäre, vorher ein paar Köderfische zu bekommen.
Schließlich wollten wir am nächsten Tag ab dem frühen Morgen die ersten
großen Fische auf die Schuppen legen. Arndt verhaftete zwei Makrelen vom
Steg aus, nachdem Björn bewiesen hatte das was geht. Horst gelang ein
Full house – alle vier Haken am Paternoster plus Blinker besetzt. Köder
genug. |
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| Tag3. /
5. Oktober |
| Nach dem
Frühstück bin ich dann aufgebrochen unser zugeteiltes Boot zu
inspizieren. Der erste Eindruck von weitem war ja nicht schlecht denn
das Boot sah sehr neu und gut gepflegt aus. Als ich aber den Deckel zum
Motor abdeckte um die Maschine anzulassen bekam ich einen großen
Schreck. Die Maschine sah so aus als wäre sie aus Wikingerzeiten. Ok,
Dieselschnecken sind wohl so, alt aber gut. Hier war es leider anders.
Als ich den Zündschlüssel umdrehte passierte gar nichts, Batterie leer?
Hm, schöner Mist. Na ja, dachte ich, ist nicht so schlimm, die Maschine
hat ja noch eine Kurbel zum Anlassen und eine Lichtmaschine um die
wahrscheinlich leere Batterie zu laden. Doch auch damit bekam ich das
Boot nicht in die Gänge, weil der Knebel um die Kompression abzuschalten
nicht funktionierte. |
| Björn fand
im Bootsschuppen eine andere Batterie, die wir dann ausprobierten. Aber
auch damit hatte unser Anlasser keinen Saft. Nun blieb uns nur noch
übrig, die Batterie aus der zweiten Schnecke auszuprobieren. Da wir
diese schon angelassen hatten, war klar, dass diese wenigstens Spannung
hat. Und siehe da, der Anlasser drehte durch, der Diesel sprang an und
wir sahen unseren Angeltag gerettet. |
| Es kam aber
wieder anders, denn nach einer guten Stunde Motorlaufzeit und Probefahrt
sollte die Batterie ja eigentlich so viel Saft haben, dass sie den
Anlasser durchdrehen kann. Doch auch das war nicht der Fall, weil die
Lichtmaschine offensichtlich keinen Strom geliefert hatte. Nun benutzten
wir ein Starterkabel um mit unserer zweiten Schnecke den Startvorgang zu
unterstützen, und als das funktionierte fuhren wir dann alle zusammen
zum Angeln. |
| Das einzige
Problem war, dass wir den Motor den ganzen Tag laufen lassen mussten.
Zur Sicherheit, falls die Maschine doch mal ausgehen sollte, hatten wir
das Starterkabel dabei und die Jungs im anderen Boot waren immer in
unserer Nähe. |
| Nach den
ganzen Problemen waren wir aber froh, nun endlich angeln zu können. Es
ging zwar nicht so gut los, weil sich die Makrelen noch etwas
zurückhielten, aber nach und nach wurde auch das besser. Als dann die
ersten Minitune in der Kiste lagen, beschlossen wir irgendwo ins Tiefe
zu fahren um mit Naturköder auf Leng und Co. zu angeln. |
| Doch während
dieser doch etwas längeren Fahrt fing unser Motor, oder besser gesagt
die Kupplung, oder beides, an zu spinnen. Ständig rutschte die Kupplung,
der Motor wurde heiß, so dass Wasserdampf aus dem Auspuff kam und so
weiter. Nachdem diese Probleme immer mehr und schlimmer wurden sind wir
dann nach Hause gefahren, weil wir nicht riskieren wollten auf dem Fjord
liegen zu bleiben. |
| Glücklich in
der Anlage angekommen, haben wir unsere Probleme unserem Vermieter
berichtet. Er versprach den Diesel für den nächsten Tag instand zu
setzen. |
| Jetzt war
nur noch Hoffen und gemütliches Beisammensitzen angesagt und so ging der
Tag zu Ende. |
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