Mein zweiter Norwegen Besuch 2006 mit einigen Kumpels vom Anglerboard

Bjergøyna - Furre Hytter  4.10. bis 11.10.2006

 
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Tag 1. / 3. Oktober
Treffpunkt war bei Truttafriend in Ahrensburg. Wir, Dok, Martin, Björn, Franky, Horst, Udo und ich waren auf dem Weg nach Südnorwegen um gemeinsam eine schöne Woche mit Angeln und viel Spaß zu erleben. Die Fähre der Color Line sollte uns nachts um 1 Uhr von Hirtshals nach Kristiansand in Norwegen bringen, also hatten wir noch genug Zeit, während unserer Reise ein Abendessen beim Griechen in Flensburg  zu probieren. Hmmm, das war lecker, und frisch gestärkt von Zaziki und Gyros ging die Fahrt dann problemlos weiter. Pünktlich um Mitternacht kamen wir in Hirtshals an und warteten darauf auf die MS Christian IV zu  fahren. Nach einem kurzen Besuch im Tax Free Shop  und einem gute Nacht Bier ging es dann aber auch schnell ins Bett.
 
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Tag 2. / 4. Oktober
Um 7 Uhr waren wir fahrplanmäßig in Kristiansand angekommen und konnten auch ohne Probleme den Zoll passieren. Dann fuhren wir erstmal nach Stavanger zum Flughafen. Dort erwarteten wir Arndt (Franky`s Bruder), der direkt aus Frankfurt nach Norwegen flog um uns mit uns seiner Gegenwart zu beglücken. Vom Flughafen ging die Reise weiter über die eine oder andere Mautstation und Inselfähren bis nach Bjergøyna. Hier wollten wir für eine Woche in der Anlage Furre Hytter von Fjord Tours Spaß haben und – was sonst - angeln. Gemietet hatten wir ein großes Haus und zwei Dieselschnecken, so dass wir für die Woche beim Angeln und in der Nacht gut versorgt waren. Natürlich hatte es beim Auspacken geregnet und die Aktion etwas verzögert.
Am Abend wurden noch schnell die Angelgeräte montiert und die Bootsbesatzungen verlost. Das erfolgte mittels M&M`s unter 8 Eierbechern. Wer blau zog war in dem vermeintlich "neuen Boot" und wer grün zog fuhr im „alten Boot“ zum Angeln. Nach einem satten Essen war Nachtruhe angesagt. Allerdings wäre es kein Angelurlaub, wenn nicht noch der Versuch gestartet worden wäre, vorher ein paar  Köderfische zu bekommen. Schließlich wollten wir am nächsten Tag ab dem frühen Morgen die ersten großen Fische auf die Schuppen legen. Arndt verhaftete zwei Makrelen vom Steg aus, nachdem Björn bewiesen hatte das was geht. Horst gelang ein Full house – alle vier Haken am Paternoster plus Blinker besetzt. Köder genug.
 
     
 

 
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Tag3. / 5. Oktober
Nach dem Frühstück bin ich dann aufgebrochen unser zugeteiltes Boot zu inspizieren.  Der erste Eindruck von weitem war ja nicht schlecht denn das Boot sah sehr neu und gut gepflegt aus. Als ich aber den Deckel zum Motor abdeckte um die Maschine anzulassen bekam ich einen großen Schreck. Die Maschine sah so aus als wäre sie aus Wikingerzeiten. Ok, Dieselschnecken sind wohl so, alt aber gut. Hier war es leider anders. Als ich den Zündschlüssel umdrehte passierte gar nichts, Batterie leer? Hm, schöner Mist. Na ja, dachte ich, ist nicht so schlimm, die Maschine hat ja noch eine Kurbel zum Anlassen und eine Lichtmaschine um die wahrscheinlich leere Batterie zu laden. Doch auch damit bekam ich das Boot nicht in die Gänge, weil der Knebel um die Kompression abzuschalten nicht funktionierte.
Björn fand im Bootsschuppen eine andere Batterie, die wir dann ausprobierten. Aber auch damit hatte unser Anlasser keinen Saft. Nun blieb uns nur noch übrig, die Batterie aus der zweiten Schnecke auszuprobieren. Da wir diese schon angelassen hatten, war klar, dass diese wenigstens Spannung hat. Und siehe da, der Anlasser drehte durch, der Diesel sprang an und wir sahen unseren Angeltag gerettet.
Es kam aber wieder anders, denn nach einer guten Stunde Motorlaufzeit und Probefahrt sollte die Batterie ja eigentlich so viel Saft haben, dass sie den Anlasser durchdrehen kann. Doch auch das war nicht der Fall, weil die Lichtmaschine offensichtlich keinen Strom geliefert hatte. Nun benutzten wir ein Starterkabel um mit unserer zweiten Schnecke den Startvorgang zu unterstützen, und als das funktionierte fuhren wir dann alle zusammen zum Angeln.
Das einzige Problem war, dass wir den Motor den ganzen Tag laufen lassen mussten. Zur Sicherheit, falls die Maschine doch mal ausgehen sollte, hatten wir das Starterkabel dabei und die Jungs im anderen Boot waren immer in unserer Nähe.
Nach den ganzen Problemen waren wir aber froh, nun endlich angeln zu können. Es ging zwar nicht so gut los, weil sich die Makrelen noch etwas zurückhielten, aber nach und nach wurde auch das besser. Als dann die ersten Minitune in der Kiste lagen, beschlossen wir irgendwo ins Tiefe zu fahren um mit Naturköder auf Leng und Co. zu angeln.
Doch während dieser doch etwas längeren Fahrt fing unser Motor, oder besser gesagt die Kupplung, oder beides, an zu spinnen. Ständig rutschte die Kupplung, der Motor wurde heiß, so dass Wasserdampf aus dem Auspuff kam und so weiter. Nachdem diese Probleme immer mehr und schlimmer wurden sind wir dann nach Hause gefahren, weil wir nicht riskieren wollten auf dem Fjord liegen zu bleiben.
Glücklich in der Anlage angekommen, haben wir unsere Probleme unserem Vermieter berichtet. Er versprach den Diesel für den nächsten Tag instand zu setzen.
Jetzt war nur noch Hoffen und gemütliches Beisammensitzen angesagt und so ging der Tag  zu Ende.
 
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4. Tag / 6. Oktober
Weil unsere Schnecke noch nicht repariert und sicher war haben wir von unserem Vermieter ein anderes Boot bekommen das einzige in der Anlage das noch die Größe hatte um zu viert angeln zu können. Ein 5,4 Meter Boot mit 90 PS Motor war es. Damit waren wir zwar schneller unterwegs aber mehr Fische wie bisher konnten wir auch nicht fangen. Allerdings hatten wir auch sehr viel Pech mit dem Wetter. Wir hatten uns für heute die Kante ausgesucht die nördlich unserer Insel  lag wo man bis in Tiefen um die 300 Meter oder tiefer angeln konnte. Auf  der Fahrt zu unserer Angelstelle hatten wir bei kurzen Zwischenstopps sehr schnell die nötigen Ködermakrelen gefangen doch als es dann richtig losgehen sollte frischte der Wind plötzlich so stark auf das an angeln hier nicht mehr zu denken war. Da hätten nicht einmal unsere beiden Treibanker die wir vorsorglich mithatten geholfen. Also blieb uns nichts anderes übrig als die andere Seite der Insel aufzusuchen um im Windschutz zu angeln. Das ging so auch ganz gut nur leider hatten wir nicht einen Biss und schon gar keinen Fisch zu vermelden.
Genervt durch den vielen Regen der den ganzen Tag andauerte und die schlechten Fänge sind wir dann zur Mittagszeit nach Hause gefahren. Auf dem Weg dort hin haben wir noch eine Stelle gefunden wo wir recht schnell einige Makrelen gefangen haben. So war auf jeden Fall das Abendessen gesichert denn wir wollten wenigstens einmal Senfmakrelen im Feuer rösten.
So verbrachten wir den Nachmittag im Haus angelten etwas vom Steg oder bereiteten die Angelausrüstung für den Abend vor denn da wollten wir noch mal kurz auf Platten angeln.
Als es dann aber so weit war, war das Wetter plötzlich so gut das wir beschlossen doch noch einmal weiter raus zu fahren. Wir wollten an die Kante die Nördlich unserer Insel verlief und Wassertiefen von 50 bis weit über 400 Meter aufwies. Bei etwa 80 Meter setzten wir die erste Drift an und angelten los. Es dauerte auch gar nicht lange da hatte ich plötzlich einen kräftigen Widerstand am anderen Ende meiner Schnur. Aus etwa 85 Meter konnte ich einen schönen Leng von einem Meter Länge an die Oberfläche pumpen und erfolgreich in die Fischkiste verbringen. Leider war das der einzige gute Fisch für diesen Abend. Außer Makrelen konnten wir weiter keine Fische überlisten und der viele Regen den ganzen Tag über hatte uns doch ganz schön zugesetzt so das wir dann wieder zur Hütte gefahren sind.
Nachdem die nassen Sachen aufgehängt waren und alle sich etwas frisch gemacht hatten gab es dann noch ein kleines Lagerfeuer in dem wir meine obligatorischen Senfmakrelen rösteten.
Hmmm, das war wieder lecker.
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5. Tag / 7. Oktober
Wieder regnete es und der Wind sollte auch stark auffrischen. Trotzdem sind wir nach dem Frühstück zum angeln gefahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Makrelenangeln sind wir dann wieder an die Kante gefahren um dem Fjord ein paar Lengs oder Lumben zu entreißen. Aber auch das ging wieder nur sehr schleppend voran denn so richtig wollten die Fische nicht beißen. Ich hatte nach einiger Zeit einen schönen Flügelbutt und später dann noch einen, Udo konnte einen Lumb fangen und Franky und Dok sind leider leer ausgegangen.
Irgendwann hatten wir dann keine Lust mehr in dem fast pausenlosen Regen weiter zu angeln und sind nach Hause gefahren. Dort wurden wie nach jedem Angeln die Sachen zum trocknen aufgehängt und Essen vorbereitet. Heute gab es Leng in Bierteig serviert mit Salzkartoffeln und Senfdillsoße. Ich habe gekocht und keiner hat sich beschwert also glaube ich dass es jedem geschmeckt hat. ;-) ( Böse Zungen sagen : die trauten sich nicht, denn ich hab ja den Autoschlüssel )
Am Abend waren wir dann noch einmal direkt vor unserer Haustür auf Platte angeln aber außer 2 Klieschen, einem Wittling und einem Lippfisch war auch hier nicht viel zu holen.
War aber egal denn trotz viel Regen und wenig Fisch hatten wir wieder mal, wie eigentlich immer unseren Spaß an Bord.
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6. Tag / 8. Oktober (endlich gab es Fisch)
Eigentlich war ja geplant am Morgen Formel 1 zu gucken und dann nach einem gemeinsamen Vormittag und Mittagessen zum angeln zu fahren. Da wurde aber nichts draus.
Formel 1 hat ja noch geklappt und auch das Frühstück war ok. Doch dann sah das Wetter so gut aus das wir beschlossen nicht länger zu warten und gleich auf den Fjord zu fahren.
Wie immer stand zu erst des Makrelenangeln als erstes auf dem Programm und weil wir Dok mit in unserem Boot hatten ging es auch wieder sehr schnell. Überhaupt hat Dok sich zum besten Makrelenangler der Truppe entwickelt. Das konnte er wirklich sehr gut ….  ;-))))))
Im Anschluss beim Naturköderangeln haben wir uns für heute zwei Gebiete im Fjord ausgeguckt die wir beangeln wollten. Zu Beginn sind wir Nordwestlich unserer Inselgruppe an eine kleine Insel unter Land gefahren weil der Winde doch plötzlich wieder sehr frisch war. Dort im Windschutz war die Drift und die Wellen nicht all zu stark so das wir sehr gemütlich fischen konnten. Es hatte auch nicht sehr lange gedauert bis die ersten Bisse kamen. Schnell hatte ich zwei Flügelbutt im Boot als Udo mit einem Dornhai und Dok mit zwei schönen Dorschen aufholen konnten. So ging es an dieser Stelle weiter, mal ein Dorsch oder Schellfisch und dann mal wieder ein Flügelbutt. Nachdem dann hier aber scheinbar nicht mehr viel ging haben wir die Stelle aufgesucht an der wir schon einige schöne Bisse und auch Fische gefangen hatten. Durch unser schnelles Boot zu welchem wir durch unseren Dieselsnekkendefekt gekommen waren sind die größeren Entfernungen ja auch kein Problem gewesen. Also sind wir rüber auf die andere Seite unserer Bucht und haben dort weiter gefischt. Auch hier ging es sehr schnell bis die ersten Bisse kamen. Es gab wieder Flügelbutt und Dorsch. Später konnte ich dann noch einen Leng fangen der aber in diesem Gebiet eher Mangelware zu sein scheint. Aber mal sehen zwei Tage haben wir ja noch.
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7. Tag / 9. Oktober
Heute war richtig gutes Wetter. Kein Regen, die Sonne guckte ab und an durch die Wolken und der Wind war auch nicht all zu stark. Wir hatten gesagt das wir die letzten beiden Tage keine Experimente mehr machen wollen und fuhren gleich zu der Stelle wo wir die letzten Tage immer am besten Fische gefangen hatten. Die Fänge wurden immer besser. Neben Leng, Lumb, Dorsch, Schellfisch konnten wir heute auch noch Fleckhai und Steinbeißer in unsere Fischliste mit aufnehmen. Martin und ich konnten je einen kleinen Steinbeißer fangen die aber wieder im Fjord schwimmen. Den größten Fisch des Tages konnte ich dann über die Bordwand heben. Es war ein schöner Lumb von 79 Zentimeter. Aber auch Udo, Franky und Dok die ja in unserem Boot dabei waren konnten gute Fische fangen. Udo legte einige schöne Dorsch und Leng in die Fischkiste und Dok und Franky trugen ihren Teil mit Schellfisch und Lumb bei so das die Kiste am Ende des Tages gut gefüllt war.
Am Abend wurde gegrillt und nach einem Absacker ging es dann irgend wann in der Nacht zu Bett.
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8. Tag / 10. Oktober
Als ich aufstand und aus der Balkontür guckte konnte ich blauen Himmel und einen platten Fjord sehen. Was für herrliches Wetter. Nach dem Regen der ersten Tage hatten wir nun im zweiten Teil unseres Urlaubes richtiges Kaiserwetter abbekommen. Also stand nichts einem letzten schönen Angeltag im Weg.
Doch bevor es richtig los gehen sollte stand noch ein Makrelenangeln auf dem Programm damit auch einige frische Makrelen eingefroren werden konnten um diese mitzunehmen. Ich selber wollte keine haben aber Dok, Franky und Udo hatten sich vorgenommen Makrelen mit nach Hause zu nehmen. An der Stelle wo wir die ganze Woche Makrelen gefangen hatten ging es auch sehr schnell und wir hatten reichlich Fische dabei um sie schnell zu verarbeiten und einzufriehren.
Anschließend fuhren wir wieder an den Berg im Fjord der schon einige gute Fische hervor gebracht hatte. Heute ging es sehr schnell mit den ersten Fischen. Ich konnte gleich beim ersten ablassen des Köders einen Leng haken den Udo mit einem schönen Lumb konterte. Als nächstes war Dok dran und fing endlich seinen so lange herbei ersehnten Leng. Nun ging es Schlag auf Schlag. Hier ein Leng dort ein Lumb auch wurden wieder Schellfische und Flügelbutt gefangen.
Auch die Besatzung des anderen Bootes die ständig in unserer Nähe waren bekam ihre Fische so das wir am Ende alle sehr glücklich nach Hause fuhren. Den größten Fisch des Tages und damit des ganzen Urlaubes konnte Udo fangen. Es war ein Leng von 101 Zentimeter.
Am Abend wurden die ersten Angelsachen gewaschen und verpackt und schon ein wenig aufgeräumt denn der Urlaub war leider schon wieder vorbei. Morgen sollte es nach Stavanger zur Fähre gehen um von dort nach Hirtshals und weiter nach Ahrensburg zu fahren wo Martins Auto stand.
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9.  und 10. Tag / 11.-12. Oktober  (Rückreise)
Nachdem die letzten Angelsachen verpackt waren wurde das Haus gereinigt und die Autos gepackt. Da Arndt nicht mehr zum Flughafen gebracht werden musste und mit uns nach Hause fahren wollte brauchten wir nicht so sehr früh die Insel verlassen und hatten den ganzen Vormittag Zeit für die Aufräumarbeiten.
Um 14:10 Uhr fuhr dann aber unsere Fähre von der Insel weg um uns nach Stavanger zu bringen. In Stavanger angekommen machten wir noch einen kleinen Bummel durch die wunderschöne Altstadt und sind dann um etwa 20:30 Uhr auf die Prinzesse Ragnhild gefahren die uns nach Dänemark brachte.
Auf der Fähre besuchten wir noch das Abendbuffet und hatten unseren letzten gemeinsamen Abend. Für einen Teil unserer Reisgruppe war dann der Tag zu Ende, zu Bett gehen war angesagt um für den nächsten Tag wieder fit zu sein denn es stand ja noch eine lange Autofahrt an. Der andere Teil vergnügte sich die Nacht in der Nachtbar und hatte am Morgen dann einiges zu erzählen.
Von Hirtshals wo wir am Morgen etwa um 8:30 Uhr ankamen mussten wir nun nur noch nach Ahrensburg fahren wo Martins Auto stand so das wir uns wieder aufteilten und jeder in Richtung Heimat fahren konnte. Für mich war dann der Urlaub um Punkt 17:15 Uhr zu Ende denn da war ich endlich zu Hause angekommen
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Abschließend möchte ich sagen das wir eine tolle Woche hatten.
Das Wetter war durchwachsen, anfangs sehr regnerisch und dann trocken und sonnig. Zu viel Wind hatten wir zum Glück nie. Die Fischfänge waren nach anfänglichen Schwierigkeiten auch ok. Hier mal eine Liste unserer gefangenen Fischsorten. Die Vielfalt war schon nicht schlecht.
1. Makrele
2. Wittling
3. Stintdorsch
4. Flügelbutt
5. Kliesche
6. Dorsch
7. Fleckhai
8. Dornhai
9. Schellfisch
10. Knurrhahn
11. Steinbeisser
12. Leng
13. Lumb
14. Pollack
15. Köhler
16. Hornhecht
17. Seehecht
18. gefleckter Lippfisch
19. Kukukslippfisch
20. Blaumaul
21. kleiner Rotbarsch
Zur Anlage kann ich sagen das sie wenn sie ordentlich gepflegt und betreut werden würde bestimmt eine Reise wert ist. Das gilt sowohl für den Besitzer vor Ort wie auch für den Reiseveranstalter mit dem wir dort waren.
Negativ aufgefallen ist uns das sich der Besitzer vor Ort rein gar nicht um uns gekümmert hat. Wir bekamen am ersten Tag keine Einweisung in die Boote oder sonst irgendwas noch kam am Abreisetag jemand vorbei um uns die Boote und das Haus abzunehmen. Bei unserer ersten Kaminofenbenutzung lag dieser voller Asche, beim Backofen war es ähnlich denn hier klebten angebrannte Käsereste an Rost und Bodenblech.
Gesehen haben wir den Vermieter / Besitzer eigentlich nur weil unsere Dieselschnecke durch mangelnde Pflege oder Wartung völlig im Eimer war. Aber dafür wurde ja schnell und unkompliziert für Ersatz gesorgt.
Andererseits müssen wir uns beim Besitzer vor Ort bedanken das wir überhaupt zwei Boote zur Verfügung hatten denn auf seinem Fax vom Veranstalter stand lediglich eine Dieselschnecke die für uns gebucht war.
Alles sehr seltsam aber zum Glück ist ja alles gut ausgegangen für alle.
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(c) 2006 Meeresangler-Schwerin

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