unsere Strandtipps

 

Steilküste bei Warnkenhagen/Elmenhorst

Nach Warnkenhagen und Elmenhorst fahren wir Hauptsächlich zum Meerforellen und Dorschblinkern. Wie auf dem Foto zu sehen ist sind dort ordentliche Steine im Wasser und wir haben hier den sogenannten "Leopardengrund" (kleine und große Steine wechseln sich mit Sandbänken ab). Ein Belly-Boot wie auf dem Bild ist aber nicht notwendig weil es in der ersten Rinne schon sehr tief ist. Mit Wathose alleine kommt man hier auch sehr gut zurecht. gerade für die Meerforelle ist es manchmal besser von Land zu blinkern weil die Gefahr besteht mit dem Belly-Boot zu weit hinaus zu fahren. An einigen Stellen kann man in diesem Gebiet auch Brandungsangeln betreiben. Ich habe es noch nie getan aber ich kenne Kumpels die haben hier schon reichlich und besonders schöne Butt an den Strand gekurbelt. Man sollte aber ausreichend Material dabei haben da durch die vielen und auch großen Steine mit heftigen Hängern zu rechnen ist. In die Blickrichtung des Fotografen weiter gewandert würde man nach Groß-Klütz Höved kommen. Dort wird fast alles größer die Steine, die Steilküste und die Wassertiefe. Nur bei den Fischen weiß ich nicht so genau. Ich hab da schon ein paar mal geangelt aber noch keinen Fisch gefangen. Von Einheimischen weiß ich allerdings das dort schon richtig große Meerforellen erbeutet wurden.

 

 

Rerik (Ort)

Der Strandabschnitt von Rerik ist bekannt für seine guten Buttfänge. Durch die Steilküste und den "Leopardengrund" sind hier Strömungsverhältnisse gegeben wie sie sonst nicht in der Nähe vorkommen. Hier gibt es Sandbänke, durchzogen von kleinen und großen Steinen. Es kommt gerade hier nicht darauf an wie weit man werfen kann, eher das Glück des Anglers genau den richtigen Angelplatz gefunden zu haben ist hier entscheidend.  Oft genug haben wir gemerkt das weit draußen gar keine Fische beißen, erst wenn dann die Köder etwas kürzer platziert wurden, so in der ersten Rinne oder kurz vor der letzten Sandbank hatten wir wieder Fische am Haken. Die beste Windrichtung für diese Angelstelle ist ein West bis Nordwestwind der Stärke 4-6 Bft. In Rerik gibt es viele Treppen über welche man die hohe Steilküste hinunter zum Strand überwinden kann. 

 

 

Rerik (Teufelsschlucht)

Wie man auf dem Foto schon sehen kann liegen hier richtig viele Steine herum. So wie es hier am Strand aussieht so ist es auch im Wasser. Für Meerforellenangler sind hier die besten Bedingungen. Viele Steine und Wassertiefen um die 2 Meter. Beim Brandungsangeln kann man schon mal bei optimalen Würfen 3 Meter Wassertiefe erreichen. Beim Brandungsangeln sollte man aber damit rechnen die eine oder andere Montage zu verlieren. Denn es gibt bedingt durch die großen Steine auch viele und heftige Hänger. Der beste Wind kommt auch hier aus West bis Nordwest bei Stärke 5. Es gibt eine Treppe um an den Strand zu kommen. Man muss nur den Ort in Richtung Meschendorf verlassen und hinter den letzten Häusern auf der linken Straßenseite den Feldweg Richtung Küste fahren. 

 

 

Meschendorf (Steilküste)

Dies ist nun der Strandabschnitt vom Campingplatz "Ostseecamp" bis zum Bachauslauf am Parkplatz Kägsdorf. Vom Zeltplatz bis zur Ortschaft Meschendorf haben wir noch eine ziemlich hohe Steilküste hinter uns welche aber bis zum Parkplatz immer flacher wird. Genau hier im Ort besitzt die Familie von unserem Mitglied Bernd ein Grundstück. Das ist so ideal gelegen das wir hier fast alle unsere Gemeinschaftsangeln durchführen. So können wir fast am Wasser unsere Autos parken und brauchen auch den Grill nicht so weit tragen. Denn ohne grillen und Spaß geht bei uns keine Angelveranstaltung über die Bühne. Bei Bernd im Haus gibt es für Angler übrigens immer Zimmer zu mieten. 

So nun aber zum Strand. Vom Zeltplatz bis nach Meschendorf liegen noch richtig dicke Steine im Wasser durchzogen von Sandbänken. Also sogenannter Leopardengrund. Ideal für Dorsch und im Frühjahr Meerforelle. Auf den Sandbänken haben wir aber auch schon gute Butt gefangen. Extrem weite Würfe sind hier oft gar nicht nötig denn dann landet die Montage fast immer auf der dritten Sandbank und gerade dort ist es ziemlich flach. Man müsste schon mit bestem Gerät und Rückenwind einen super Wurf erwischen um da rüber zu kommen. Besser ist es dann schon in die zweite Rinne zu werfen denn dort ist es schon so ca. 2-4 Meter tief. Das klappt eigentlich immer. Wenn es dann dunkel ist reicht auch schon die erste Rinne. Die ist so 1,5 - 2 Meter tief. Die beste Windrichtung ist hier aus Nord-West.

Der Abschnitt von Meschendorf bis zum Parkplatz ist mit weniger Steinen bestückt und etwas flacher aber Fische gibt es dort auch zu angeln. Da hier der Sand überwiegt ist auch eher mit Butt zu rechnen. Wenn aber bei auflandigem Wind eine gute Brandung steht dann kommen auch die Dorsche bis in den Spühlsaum. Es ist uns hier schon oft passiert das wir den Fisch überworfen haben. Die Nachbarn haben mit kürzeren Würfen Fisch gefangen und da draußen war nichts los. Dann muss man sich natürlich umstellen. Zum Aal angeln im Sommer ist es hier allerdings sehr gut.  

 

 

Meschendorf (Parkplatz-Riedensee)

Vom Bachauslauf am Parkplatz bis zum Riedensee ist es nun wieder etwas tiefer in Wurfweite unserer Ruten als am Parkplatz und der Grund im Wasser ist mit kleineren Steinen übersäht. Stellenweise befinden sich am Strand und im Wasser Torfablagerungen. Nach jedem Sturm sind es mehr Torfbrocken die sich dann nach und nach wieder auflösen. Gerade hier kann man im Sommer hervorragend Aale fangen. Das geht besonders gut mit Tauwürmern denn die Wattwürmer mögen die Krabben sehr gerne. Wenn man Dorsche angeln möchte sollte man aber besser wo anders hin fahren außer wenn eine Windstärke 5 aus Nord-West bläst.  

 

 

Kühlungsborn West (Zeltplatz)

Kühlungsborn am Zeltplatz ist ein schöner breiter Sandstrand mit einzelnen Steinen wie man auf dem Bild schön sehen kann. Die optimale Windrichtung für diesen Strand ist Nord. Aber auch Nordwest bis Nordost ist noch ganz gut. So sandig wie es an Land aussieht ist es im Wasser nicht. Hinter dem Spülsaum beginnt gleich eine tiefe steinige Rinne mit teilweise großen Steinen wo man bei viel Pech viel Material im Wasser lassen kann. Aber genau dort haben wir schon super Dorsche gefangen. Bei zirka 100 Meter beginnt dann eine große Sandbank. Wenn man es schafft so weit zu werfen und seinen Köder auf dieser Sandbank anbietet kann man bei optimalen Verhältnissen mit guten Buttfängen rechnen. Sogar Steinbutt konnten wir dort schon fangen. Zugänge zum Strand gibt es viele. Am besten man sucht sich am Ende vom Zeltplatz einen Parkplatz und geht einen schmalen Weg zwischen Zeltplatz und Wohnanlage entlang bis direkt an den Strand. Eine weitere Möglichkeit ist der Parkplatz an der Klinik 500 Meter hinter dem Zeltplatz. Dort führt dann auch ein Weg bis an den Strand.

 

 

Kühlungsborn Ortslage

Das ist der Strandabschnitt in Kühlungsborn welcher bei Anglern gar nicht bekannt ist aber immer für gute Fänge geeignet ist. Besonders im Herbst und Frühjahr wenn es schön kalt ist.  Wie der Name das schon sagt befindet sich dieser Strandabschnitt mitten im Ort. Dort wo in Kühlungsborn West die Mole beginnt ist diese Stelle. Die Wassertiefe ist hier von allen Angelstellen die größte. Früher war an dieser Stelle ein Steg für größere Schiffe und die Fischer haben hier ihre Boote geslippt. Der Untergrund ist vorwiegend sandig von Sandbänken mit sehr tiefen Rinnen durchzogen, dazu kommen noch die Buhnen. An den Buhnenköpfen oder auf der Leeseite der Buhnen ist der Grund sehr tief ausgespült so das dort fast immer gute Butt in den Löchern sitzen. Die beste Windrichtung ist hier der Nordwind und wenn der noch mit Stärke 4 - 6 bläst ist mit richtig guten Dorschen zu rechnen auch wenn es hier doch sehr Sandig ist und fast keine Steine im Wasser liegen.

 

 

Wittenbeck

In Wittenbeck kann man bei günstigen Windverhältnissen hervorragend Butt und Dorsch angeln. Die Beste Windrichtung ist hier Nord bis Ost. In Wittenbeck findet man an Land wie auch im Wasser nicht sehr viele Steine. Wenn welche da liegen dann ist es nur Geröll. Auch die Wassertiefe ist nicht so wie in Rerik oder Kühlungsborn. Bis auf einige tiefe Rinnen ist es um einiges flacher. Weites werfen ist hier die Voraussetzung um an den Fisch zu kommen. Denn fast den gesamten Strand entlang zieht sich bei ca. 50-80 Meter eine Sandbank. Wurfweiten von wenigstens 100 Meter sind hier die Voraussetzung um Dorsche zu angeln. Die besten Angelplätze sind hier wenn man die Treppe zum Strand herunter kommt und ein paar Schritte nach links geht. Zu finden ist der Strand auch recht einfach. Mit dem Auto von Kühlungsborn Richtung Heiligendamm fahren und im Ort Wittenbeck links abbiegen und den Wegweiser Richtung Strand folgen.

 

 

Heiligendamm

In Heiligendamm (Kinderbadestrand) sind die Wassertiefen wieder etwas größer als in Wittenbeck. Teilweise zieht sich auch hier noch eine Sandbank lang aber die ist locker zu überwerfen. Bei einer Wurfweite von 90 bis 150 Meter zieht sich eine Rinne mit vielen kleinen und Größeren geröllartigen Steinen durch das Wasser. Das bedeutet das beim langsamen Aufrollen der Schnur ständig mit Hängern zu rechnen ist. Das ist manchmal schon ganz schön nervig. Bei einem sehr ungünstigen Standplatz kann das auch sehr hohe Materialverluste bedeuten. Ich fische hier immer die Liftmontage damit bei einem Biss mit Fangerfolg das Blei vom Grund abhebt. Bei Windrichtungen um Nord bis Ost und der entsprechenden Stärke kann man seinen Eimer sehr schnell mit Fisch füllen. Zu finden ist der Strand auch ganz leicht. Aus Kühlungsborn kommend muss man in Heiligendamm gleich hinter den Bahnschienen vom Molli links abbiegen. Dort ist der Kinderbadestrand auch ausgeschildert. Den langen Waldweg entlang fahren und den großen Parkplatz oberhalb der Steilküste benutzen. Von dort muss man nur noch 100 Meter durch den Wald laufen und die Treppe hinunter steigen.

 

 

 

(c) 2001 Meeresangler-Schwerin

 

  zurück