Der Downrigger

von Thomas Effing

 

Hallo zusammen!

An dieser Stelle möchte ich euch mal den Downrigger erklären.

Der Downrigger ist im Grunde genommen ein kleiner Kran an dem ein Bleigewicht zu Wasser gelassen wird.

 

1. Rolle zum Aufspulen des Drahtseils (5)
2. Auslegarm
3. Umlenkrolle
4. Schleppgewicht
5. Drahtseil oder Downriggerkabel, je nach dem welchen Begriff
man lieber hört
6. Kurbel, je nach Bauart lassen sich die
Downrigger auch elektrisch bedienen
7. Zählwerk um die ausgelassene Drahtseillänge abzulesen
8. Befestigungsfuß
9. Rutenhalter
 

 

Die Angelrute wird in den Rutenhalter gesteckt und die Hauptschnur wird mit einem Release-Clip am Bleigewicht, oder mit speziellen Klemmen am Downriggerkabel befestigt. Bevor man die Schur in den Clip steckt lässt man die gewünschte Schlepplänge aus. Je nach Jahreszeit und Schlepptiefe sowie Zielfisch und Köder beträgt der Abstand zwischen Köder und Schleppewicht bei mir 2 – 25 Meter. Das ganze macht man am besten bei Schleppfahrt des Bootes, sonst kommt es zum Tüddel.

 

So sieht das ganze dann fertig montiert aus.

 

Nachdem die Hauptschnur im Release-Clip eingeklemmt wurde lässt man nun bei leicht eingestellter Bremse der Angelrolle das Bleigewicht in die gewünschte Angeltiefe hinab. Das erfordert ein kleines bisschen Übung um die richtige Bremseinstellung der Angelrolle zu finden. Ein Schnurbauch von der Angelrute zum Release-Clip sollte man dabei so weit wie möglich vermeiden damit auch Bisse kleinerer Fische, die die Angelschnur nicht aus dem Clip gezogen bekommen, erkannt werden. Außerdem fängt man sich weniger Dreck (Kraut) ein wenn die Schnur schön durchs Wasser schneidet. Die Bremse wird dann wieder auf den richtigen Wert eingestellt ( ca. 30% der angegebenen Tragkraft der Angelschnur ). Falls ein großer Fisch beisst (z.B. Lachs), was wir ja alle immer hoffen, muss man damit rechnen das innerhalb kürzester Zeit bis zu 100 Meter Schnur und mehr von der Rolle gerissen werden. Dadurch ändert sich der Durchmesser der Spule was zur Folge hat das sich die Bremswirkung proportional zur abgezogenen Schnurlänge verstärkt. Wenn man die Bremse von Anfang an zu hart einstellt kann es unter Umständen passieren das die Schur reißt, oder die Bremse während des Drills nachjustiert werden muss.
 

 

So sieht das dann auf dem Boot aus. 

Und dann kann es losgehen .....

 

 

Anmerkung: Die Eigentumsrechte der Bilder bleiben beim Hersteller.

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wünsch euch immer was zu Thun!

Gruß Thomas

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(c) 2002 Meeresangler-Schwerin

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