Ich
wollte mal wieder einen kleinen Bericht zum besten geben. Denn ich habe am
Samstag nach langer Zeit endlich mal wieder eine schöne Meerforelle
gefangen. Ich
bin von Meschendorf aus mit meinem kleinen Boot in See gestochen um mal
wieder meinen Downrigger auszuprobieren. So oft komme ich nämlich auch
nicht dazu. Meistens fahre ich mit einem Kumpel zum Angeln raus und dann
pilken oder blinkern wir. Zum Schleppen muss ich schon alleine sein und
das war Samstag endlich mal wieder der Fall. Ich
fuhr also los von Meschendorf in Richtung Rerik immer auf Wassertiefe von
3-5 Meter. Geschleppt habe ich einen orange-gelben Küstenwobbler am
Downrigger in einer Tiefe von ca 3 Metern und an einer zweiten Rute einen
tauchenden Wobbler von Rapala der lief so ungefähr bei 1-2 Meter. So
fuhr ich nun und hatte die ganze Strecke bis nach Rerik runter einen
Dorsch. Hmm das ist nicht viel dachte ich und wollte zur Abwechselung mal
pilken. Ich nahm meine Inliner und montierte einen rot-grünen Spitzkopf.
Rot-grün ist übrigens die fängigste Winterfarbe die geht fast immer.
Ich fuhr noch ein paar Meter tiefer so auf 9 Meter und beförderte meinen
Pilker zu Wasser. Erste Pilkbewegung, zweite Pilkbewegung und bam-bam. „Schwuppdiwupp
do sit he up”. Wenn Ihr wißt was ich meine. Naja coole Sache
gleich noch mal ausgeworfen und nicht beim zweiten anheben sondern fast
unterm Boot wieder ein Dorsch. Toll. Nach einiger Zeit hatte ich noch
einen Dorsch und dann war Sicht im Schacht. Kein Dorsch wollte mehr so
richtig an den Pilker gehen also machte ich mit der Angelei wieder Schluß.
Ich war ja sowieso zum Schleppen rausgefahren und nicht zum Pilken. Die
Rückfahrt Richtung Meschendorf wollte ich jetzt aber etwas tiefer
schleppen. Also suchte ich die Kante von 4 auf 7 Meter. Da kreuzte ich
immer hin und her. Den Wobbler am Downrigger schleppte ich dies mal auf
ca. 3,5 Meter und die andere Rute wie gehabt flach. Ich
war nicht weit gefahren da hatte ich den ersten Auslöser. Bis ich den
Motor aus hatte und die Rute in die Hand nehmen konnte hatte mir der Fisch
in einer wilden Flucht schon mehrere Meter Schnur von der Rolle gerissen.
Zack das ist sie, dachte ich und fing an behutsam zu drillen. Das macht ja
auch riesen Spaß mit der weichen Downriggerrute. Als ich den Fisch unterm
Boot aber immer noch nicht vom Grund gelöst hatte wusste ich das es
„nur“ ein Dorsch ist. Allerdings ein schöner von 67cm. So schleppte ich weiter und ein Dorsch nach dem anderen ging nun an die Angel. Doch plötzlich wieder ein heftiger Biss. „Na ist sie es dies mal, oder wieder ein größerer Dorsch“. Diesmal verlief der Drill anders, plötzlich kurz vor dem Boot sah ich wie die Schur seitlich durch das Wasser schnitt. Da war mir alles klar. „Das ist sie“. Jetzt die Ruhe bewahren, meine Pumpe ging eins zu tausend. Nu kurvte die Forelle einmal um das Boot herum und wollte auch noch springen. Schitt, das darf sie nicht und ich gab Schnur das sie noch mal abtauchen kann, machte sie auch. Gut so, jetzt hab ich sie noch mal langsam ans Boot geführt und konnte sie dann mit dem Kescher landen und anschließend versorgen. Eine schöne Meerforelle von 55cm lag vor mir im Boot. Kein Riesenfisch aber das spielt auch keine Rolle, eine Meerforelle ist immer was besonderes. |
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Ich stieß ein Juhuuu aus und war Glücklich. Auf der weiteren Fahrt fing ich noch zwei Dorsche und war dann wieder am Ausgangspunkt meiner Tour.Am Ende brachte mir der wunderschöne Tag 10 Dorsche zwischen 50 und 67cm und die besagte Meerforelle. Ist doch nicht schlecht das lässt hoffen für das Frühjahr wenn so richtig MeFo-Saison ist. |
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