Bericht von unserem Bootsangeln am 6.7.2002 in Meschendorf

 

 

Nachdem unser erster Termin vor zwei Wochen buchstäblich ins Wasser gefallen ist haben wir am 6.7. einen erneuten Versuch gestartet um unser gemeinsames Bootsangeln mit anschließendem grillen über die Bühne zu bringen. Der Wetterbericht hörte sich sehr gut an und so trafen wir uns um 14:00 Uhr in Meschendorf um nach kurzem Snack und einer Flasche Bier in See zu stechen.

 

 

Wie man auf dem Bild schön sehen kann hat es das Wetter sehr gut mit uns gemeint. Wir hatten absolut Null Wind und die anfängliche Bewölkung die noch etwas Regen ankündigte hatte sich nach kurzer Zeit auch aufgelöst so das wir einen super Nachmittag in unseren Booten verbracht haben.

Leider wollten die Fische nicht so wie wir uns das gewünscht hätten. Wir haben zwar jeder unseren Dorsch gefangen aber die Größe der Fische ließ doch sehr zu wünschen übrig.

Micha legte gleich bei der ersten Drift richtig los und konnte den ersten Dorsch in seinen Eimer legen. Bei der zweiten Drift das gleich Spiel. Bei dem "noch "bewölkten Wetter sollte der schwarz-gelbe Danmark unschlagbar sein. Schnell hatte Micha 5 Dorsche zusammen und Bernd und ich in unserem Boot jeder einen.

Dieser dunkele Pilker ist bei diesigem Wetter sehr gut. Diese Erfahrung durfte ich auch schon einmal machen aber an diesem Tag hatte ich keinen Pilker mit dieser Farbe in meinem Sortiment. Ich angelte konzentriert weiter mit einem Spitzkopf in orange-gelb-silber. Welches auch meine Lieblingsfarbe ist. Dieses "sture" weiterangeln mit meinem Lieblingspilker sollte sich am Ende auch noch auszahlen, denn als dann die Sonne durch die Wolken brach kam unsere Stunde.

Bernd angelte mit einem gelb-orangen Kieler Blitz. Plötzlich ging gar nichts mehr mit Michas dunkelem Pilker und Bernd und ich konnten noch ein paar schönen Dorschen den Weg in unsere Kiste zeigen. Am Ende waren wir in unserm Boot doch noch ganz erfolgreich. Micha mit seinen 5 Fischen ich mit 4 und Bernd mit zwei maßigen Dorschen.
Zwischendurch hatten wir bemerkt das in unserem Nachbarboot große Hektik ausbrach. Harry hatte einen enormen Hänger der sich nach kurzer Zeit als "Monsterfisch" entpuppte. Das muß wirklich ein riesen Teil gewesen sein. Harry konnte nicht einen Meter Schnur gewinnen. Der Fisch stand einfach auf dem Grund und durch heftige Schläge welche die Rutenspitze und die Rollenbremse nicht kompensieren konnten, konnte er sich nach ca. 5 Minuten vom Pilker befreien. Sehr ärgerlich, aber so ist eben angeln.

Am Ende fingen wir mit 6 Anglern insgesamt 16 Dorsche wobei Achim den größten (58 Zentimeter) überlisten konnte und Micha mit 5 Dorschen die meisten gefangen hatte.

Als wir ausgehungert wieder an Land kamen war der Grill schon vorbereitet so das wir nahtlos zum zweiten Teil des Nachmittags übergehen konnten. Bei lecker saftigen Grillkotlets und Bratwürsten haben wir dann mit einer Flasche Bier den Abend genossen.

Alles in allem kann ich sagen das wir mal wieder ein sehr schönes Gemeinschaftsangeln hatten.

 

 

© 2002 Meeresangler-Schwerin

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