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Die Jungfernfahrt mit meinem neuen Boot |
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| Nach langem überlegen und suchen hatte ich mich im letzten Herbst endlich dazu durchgerungen mir ein neues Boot zu kaufen. Leicht und Ostseetauglich sollte es sein und da ich mir ja auch gerade einen stärkeren Normalschaftmotor zugelegt hatte sollte es natürlich auch dafür geeignet sein. | ||||
| Vom Gewicht kam nur ein Aluboot in Frage und da es nicht all zu viele Hersteller für Aluboote gibt war die Sucherei auch nicht ganz so schwer. Am Ende hatte ich mich dazu entschieden mir ein Aluboot der Firma Marine zu kaufen. Das 15F entsprach mit 79 Kilogramm Gewicht, 1,55 Meter Breite, 4.30 Meter Länge, CE Kategorie C und einem Heckspiegel für bis zu 20 PS Normalschaftmotor genau meinen Anforderungen. | ||||
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| Nun war es endlich soweit, die erste Angeltour mit meiner "Aluladde" stand an. Das Wetter war wie gemalt und so bin ich mit Bernd in See gestochen um das Boot zu testen und gleichzeitig den einen oder anderen Fisch zu fangen. Hauptsächlich wollten wir mit unseren kleinen portablen Downriggern auf Merforelle schleppen. | ||||
| Nach einigen Vorbereitungsarbeiten wie den ebenfalls neuen Bootssitz zu montieren ging es dann gegen Mittag los. Wir fuhren erst einmal eine Strecke um das Boot zu testen. Leicht und weich glitt das Boot über die zu Anfang noch kleinen Wellen. Später sollte die Ostsee dann aber noch ganz glatt werden. Mit meinem 8 PS Motor erreichte ich locker die 23 km/h was doch eine super Geschwindigkeit ist. Da macht das bootfahren richtig Spaß. An der 5 Meter Linie brachten wir dann unsere Wobbler aus und schleppten zwischen 5 und 9 Meter immer die Kante entlang. | ||||
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| Nach einer ganzen Weile hat es dann endlich an Bernd`s Downrigger einen Auslöser gegeben. Dorsch meinte er aber nach einem kurzen Drill stellte sich heraus das da was silbernes unter der Wasseroberfläche kämpfte. Nun war also Vorsicht angesagt und genau so drillte Bernd die Meerforelle zu Ende so das ich sie mit dem ebenfalls neuen Kescher ins Boot verfrachten konnte. 47 Zentimeter groß war sie und Bernd freute sich. Zwischenzeitlich hatten wir es auch mal mit Pilker und Gummi versucht denn auf dem Echolot waren hin und wieder kleine Anzeigen über dem Grund zu erkennen die uns veranlassten auf die Leos zu angeln. Leider hat das gar nichts gebracht und so setzten wir unsere Schleppfahrt fort. Mal tiefer dann wieder flacher so ging es auf und ab zwischen Rerik und dem Riedensee. Aber auch während der Schleppfahrt wollte uns kein Dorsch an den Köder gehen. Schon komisch denn sonst habe ich immer reichlich Dorsch beim schleppen gefangen aber die waren einfach nicht da. Kurz vor dem Ende, eigentlich schon auf dem Heimweg schnellte Bernd seine Angelrute dann doch noch mal nach oben. "Ist wohl ein Dorsch" waren wieder seine Worte doch auch dies mal kam da was silbernes an die Oberfläche. Der Drill dauerte zwar etwas länger aber auch diese Meerforelle die wie sich später heraus stellte 53 Zentimeter lang war konnte Bernd sicher in den Kescher bugsieren. Nun war der Tag perfekt und wir fuhren Heim. | ||||
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Das war ein sehr schöner Tag und eine gelungene Jungfernfahrt. Ich bin zwar ohne Fisch aber sehr zufrieden nach Hause gefahren denn das Boot hat das gehalten was ich mir erhofft und versprochen hatte. |
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